Chefrollen neu verteilt


Kaufering - Die fünfte Bundesligasaison steht in den Startlöchern, die Saisonvorbereitung läuft bereits auf Hochtouren. Vergangene Woche hielt die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Szirbeck ihre erste Teamsitzung bei Sponsor Cantina Charlotta ab. Dabei wurden auch die Führungsämter neu gewählt.

An der Spitze bleibt alles beim Alten. Das sechste Jahr in Folge wird Maxi Falkenberger die Red Hocks aufs Feld führen, auch heuer wurde der Nationalspieler von seinen Mitspielern im Kapitänsamt bestätigt. Zweiter Captain und damit Stellvertreter ist seit diesem Jahr Marco Tobisch. Der Verteidiger war zugleich Vorgänger Falkenbergers, hatte die Binde in der Aufstiegssaison in die 2. Bundesliga um den Arm. 

Ebenfalls gewählt wurde der Mannschaftsrat, der heuer aus insgesamt drei Köpfen bestehen wird, von denen zwei bereits die Kapitäne sein werden. Als Dritter wurde Jungspund Albert Sikora ins Gremium gewählt. Er hat bereits in der Jugend als Kapitän bewiesen, mit Verantwortung umgehen zu können, und wird insbesondere Sprachrohr der zahlreichen Juniorenspieler sein.

In der Vorbereitung liegen die Bundesligafloorballer im Plan. Wöchentlich hält Fitnesstrainer Marc Ullius zwei Einheiten ab, in denen Kraft, Koordination und Schnelligkeit gefragt sind. Nahezu jeden Montag geht es seit etwa sechs Wochen um den Stausee, ansonsten stehen unter anderem Intervallläufe oder Bergsprints auf dem Programm. Seit zwei Wochen freuen sich die Spieler ferner wieder über den Anblick des Floorballs. Bedeutet: Das Hallentraining ist wieder angelaufen, wobei zunächst vor allem die Technik im Fokus steht. "Die Jungs ziehen gut mit, die Beteiligung am Sommertraining kann sich bislang sehen lassen", erklärt Marco Keß, der gemeinsam mit Tobias Hutter während der kommenden Saison Spielertrainer Szirbeck bei Entscheidungen und Trainingsprogrammgestaltung unterstützt.

Richtig zur Sache geht es dann erstmals am 12. und 13. August, wenn das erste Trainingslager ansteht. Wie jedes Jahr ist das Ziel das Kloster in St. Ottilien.