Wollen ihren ersten Saisonsieg bejubeln: Die Sehnsucht der Red Hocks nach einem Erfolgserlebnis ist groß. (Foto: Archiv/Finkenzeller)
Kaufering – Nach dem Auftaktspiel in Landsberg und zwei Partien im hohen Norden kehren die Red Hocks am Sonntag in ihre gute Stube zurück: Um 14 Uhr empfangen die Lechfloorballer die Berlin Rockets im Kauferinger Sportzentrum.
Nachdem der Neustart in der 1. FBL verheißungsvoll lief, war die Nullnummer des vergangenen Wochenendes in Hamburg und Schenefeld ein Dämpfer. „Drei Spiele, drei Niederlagen – es ist wichtig, diese Serie jetzt zuhause zu kappen, bevor sich die Dinge in eine negative Richtung verselbstständigen“, hebt Angreifer Eetu Simola hervor. „Wir wollen unbedingt unseren ersten Dreier holen, um wieder Selbstvertrauen aufzubauen“, bekräftigt Verteidiger Dominik Thiel. Klar sei: Dafür brauche es mehr Effizienz. Während sich die Anzahl an Gegentoren sehen lassen kann, sind acht eigene erzielte Treffer ligaweiter Tiefstwert.
Zur Saisonpremiere im Sportzentrum werden die Red Hocks wohl in derzeitiger Bestbesetzung antreten können. „Bis auf die Langzeitausfälle sind alle gesund und wir sind extrem gierig auf einen Heimsieg“, fasst Simola zusammen. Gut möglich sei seiner Beobachtung nach, dass Spezl Miro Akerlund dafür der Dosenöffner werden könnte: „Er ist richtig hungrig.“
„Das ganze Team ist voll heiß“, berichtet auch Thiel. Das wird auch nötig sein, denn die in der letzten Saison strauchelnden Berliner haben einen sehr ordentlichen Start hingelegt. Drei Punkte aus drei Spielen sind zwar nicht berauschend, doch folgte auf einen Sieg gegen Hamburg eine nur äußerst knappe 7:8-Niederlage gegen Rekordmeister Weißenfels. Mit 21:24 Toren stehen die Rockets für Knalleffekte hinten wie vorne. Mit den Nationalstürmern Vincent Jordan (acht Punkte) und Anton Weyrauch (sechs), Tschechien-Neuzugang Jakub Matula (sieben) und Youngster Malte Weber (fünf) wissen mehrere Angreifer ganz genau, wo der Kasten steht. „Wir brauchen eine krasse Unterstützung für das erste Heimspiel im Sportzentrum“, bauen Thiel und die Red Hocks auf ihr Publikum.