Verteidiger Jonas Rubenwolf und die Regionalligamannschaft der Red Hocks haben am Sonntag den Zweitligisten Ebersgöns zum Pokal-Duell zu Gast. (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – So etwas wie ein Dauer-Abo auf gemeinsame Pokal-Duelle haben die Red Hocks Kaufering und Tollwut Ebersgöns. Am Sonntag ist es die Regionalligavertretung vom Lech, die den Zweitligisten empfängt (15 Uhr).
Nach dem 8:2-Auftaktsieg über die Panther Regensburg in der Regionalliga spricht Kauferings Verteidiger Jonas Rubenwolf – abgesehen von den Über- und Unterzahlformationen – von einem gelungenen Saisonstart. Nun kommt es zu einer ungleich größeren Herausforderung.
Ebersgöns gehört seit Jahren zu den Spitzenteams der 2. FBL Nord/West. In der vergangenen Saison waren die Hessen im Zweitligahalbfinale gegen die Erste der Red Hocks ausgeschieden, im Jahr zuvor hatten die Tollwütigen im Kauferinger Sportzentrum noch den Einzug ins Final4 des Pokalwettbewerbs klargemacht.
Der Zeitpunkt, um als deutlicher Außenseiter auf einen deutlich favorisierten Gegner zu treffen, sei reizvoll, findet Rubenwolf. „Ebersgöns bringt viel Erfahrung und Qualität mit.“ Für sein eigenes Team, das gut, aber nicht allzu breit aufgestellt sein wird, werde es darum gehen, sich als möglichst harte Nuss zu erweisen. Wie das gelingen soll? Mit einer sattelfesten Defensive und einem starken Umschaltspiel: „Gerade gegen einen höherklassigen Gegner werden sich vermutlich nicht unendlich viele Chancen ergeben – deshalb wird es wichtig sein, unsere Konter konsequent auszuspielen und vor dem Tor effektiv zu sein.“ Das Duell biete viel, was sich für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen lasse.
„Wir wollen zeigen, dass wir auch gegen einen höherklassigen Gegner unser Spiel durchziehen können“, so Rubenwolf. Dafür brauche es nicht nur auf dem Feld eine gute Leistung, sondern auch die Unterstützung von außen. „Also kommt am Sonntag in die Halle, macht ordentlich Stimmung und vielleicht schreibt der Pokal ja dann tatsächlich seine eigenen Gesetze.“
Der Eintritt ist frei.