Jubeln Jeremias Probst, Jonathan Krevet, Ferdinand Reichenberger und die U19 der Red Hocks auch am Wochenende am Ende ihrer Heim-DM? (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – Die Plakate grüßen von überall in Kaufering, Kunden der Sparkasse werden beim Geld abheben darauf aufmerksam gemacht: Am 27. und 28. Juni kommt das „sportliche Nonplusultra“ im Nachwuchslfoorball nach drei Jahren ohne Kauferinger Heim-DM wieder an den Lech.
Das Kauferinger Motto lautet „built together, finish together!“ – und genau dieses Zusammengehörigkeitsgefühl soll auf dem Feld spürbar werden. Trainer Norman Krevet benennt die eigene Stärke: „Die Energie auf dem Feld, welche die Spieler ausstrahlen und die Bereitschaft alles im Spiel zu geben.“ Im Jahr 2020 hatte das Team dieser Jahrgänge bereits den Zuschlag für die U13-DM daheim bekommen – dann kam Corona.
Heute, sechs Jahre später, erwarten die Gastgeber schlagkräftige Konkurrenz. „Viele der Spieler in den Mannschaften haben mittlerweile Erfahrungen in der 1. und 2. FBL gesammelt, daher glaube ich, dass wir ein insgesamt starkes Teilnehmerfeld erwarten dürfen“, so Krevet. Die Red Hocks treffen am Samstag in Gruppe A auf Blau-Weiß 96 Schenefeld (9.30 Uhr) und die SG Berlin Rockets/Eisbären Junior (13.05 Uhr). In Gruppe B tummeln sich die Baltic Storms aus Kiel, der FBC München und die SSF Dragons Bonn. Am Sonntag folgen die Final- und Platzierungsspiele.
Ein entscheidender Faktor könnte die Kulisse in der heimischen Halle werden – doch Coach Krevet mahnt zur richtigen Einordnung: „Ein Heimturnier ist natürlich etwas ganz Besonderes. Man merkt im Training beim Team, wie die Vorfreude mit jedem Tag steigt – das ist ein toller Motivationsschub. Wir hoffen natürlich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, die uns in kritischen Phasen sicher noch einmal extra pushen kann.“ Dennoch sei klar: „Bei einer DM entscheiden Nuancen, die Tagesform und schlussendlich das, was wir am Ende aufs Feld bringen.“
Ein Event dieser Größenordnung lebt zudem vom Einsatz vieler Menschen: „Ohne die rund 60 ehrenamtlichen Helfer wäre ein solches Event nicht denkbar“, macht Abteilungsleiter Kevin Keß klar. Während schon die Planung sehr viel Zeit in Anspruch nehme, gehe es während des Turniers vor allem darum, parallel den sportlichen Betrieb und die Verpflegung aller Teilnehmer am Laufen zu halten. Dafür benötige es viele fleißige Hände. „Ebenso wichtig sind die Sponsoren und Partner, die regionale Sportveranstaltungen mit finanziellen Mitteln unterstützen und es uns erlauben, solche Events auch für die Weiterentwicklung unserer Vereinsstrukturen zu nutzen. Ich bedanke mich im Namen unserer Abteilung bei allen, die uns bei der Umsetzung der U19 Deutschen Meisterschaft unterstützen!“