Pokal-Sensation bleibt aus: Kaufering 2 unterliegt Ebersgöns

Moritz Trieb gehört zu jenen Talenten, die für die Reserve der Red Hocks ihre erste Herrensaison bestreiten. Gegen Ebersgöns sammelten sie und ihr Team wichtige Erfahrungen. (Foto: Trieb)

Moritz Trieb gehört zu jenen Talenten, die für die Reserve der Red Hocks ihre erste Herrensaison bestreiten. Gegen Ebersgöns sammelten sie und ihr Team wichtige Erfahrungen. (Foto: Trieb)

Kaufering – Teuer verkauft, schlussendlich aber in entscheidenden Bereichen nicht nah genug dran, um den ganz großen Wurf zu schaffen: Für die zweite Mannschaft der Red Hocks Kaufering ist die Pokalsaison nach einem 4:8 gegen Zweitligist Tollwut Ebersgöns schon wieder vorbei.

Um als Regionalligist einem der Topteams der 2. FBL gefährlich zu werden, muss schon alles passen. Das tat es am Sonntag für die Zweitvertretung der Red Hocks nicht. „Mit dem 1:4 im zweiten Drittel haben wir das Spiel letztlich aus der Hand gegeben“, bedauert Kauferings Verteidiger Jonas Rubenwolf. Zwar brachte Tom Zöllner sein Team in der 31. Minute auf 2:3 heran – im ersten Drittel hatten sich die Gastgeber zweimal durch Wilhelm Müller (12.) und Jonas Linke (17.) auskontern lassen, den Kauferinger Treffer erzielte Rubenwolf aus dem linken Halbfeld (14.), später erhöhte Florian Beppler-Alt (22.) wieder – doch dann ging es für Johan Gallwitz (34.), Lian Rau (37.) und Anton Hautzel (39.) zu einfach. „Wir waren im Kopf nicht immer schnell genug und auch defensiv nicht sauber abgestimmt“, so Rubenwolf. Gegen einen klassenhöheren Gegner folge dafür rasch die Quittung.

Das letzte Drittel spielte der Favorit dann recht ungefährdet herunter. Hautzel (51.) und Marius Herrmann (58.) trafen noch für Ebersgöns, Zöllner (44.) und mit dem Schlusspunkt Lorenz Haslinger (59.) für die Red Hocks, die zum Ende hin mit einer besseren Chancenverwertung auch noch mehr Ergebniskosmetik hätten betreiben können. „Aus dem Spiel können wir einiges mitnehmen“, führt Rubenwolf auch die Pressingresistenz und das eigene Powerplay auf der Mängelliste. Positiv sei der Umstand, dass man nie aufgesteckt habe. 

„Wir sind ein sehr junges Team mit vielen Nachwuchstalenten, einige davon haben heute eines ihrer ersten Spiele für eine Herrenmannschaft absolviert. Es war eine gute Erfahrung, auf diesem Niveau gefordert zu werden.“ Weiter geht es in der floorballshop.com Regionalliga Bayern am Sonntag in Olching gegen die SG Geiselbullach/Ingolstadt 2 (16.15 Uhr).