Zwei Heimspiele in zwei Tagen

Raphael Heinzelmann und die Red Hocks streben am Samstag und Sonntag die volle Punkteausbeute an. (Foto: Finkenzeller)

Raphael Heinzelmann und die Red Hocks streben am Samstag und Sonntag die volle Punkteausbeute an. (Foto: Finkenzeller)

Red Hocks empfangen Berlin und Dessau

Kaufering – Auf gleich zwei Heimspiele innerhalb von zwei Tagen bereiten sich die Red Hocks Kaufering in der 2. FBL vor. Am Samstag sind die Eisbären Juniors aus Berlin zu Gast (18 Uhr), am Sonntag empfangen die Lechfloorballer die Black Wolves des PSV Dessau (16 Uhr).

Die Siegesserie ist gerissen und die Tabellenführung erst mal futsch. „Wir setzen alles daran, uns vor unseren fantastischen

Fans standesgemäß zurückzumelden“, versprach Kauferings Coach Henrik Nordström direkt nach der Overtime-Niederlage in Halle. Gelegenheit dazu bietet sich nun doppelt. 

Samstagsgegner Berlin stützt sich auf eine überaus respektable Offensive um Punktesammler David Mix (vier Spiele, elf Tore, fünf Vorlagen) – mit 109 Gegentoren stellen die Bundeshauptstädter aber auch die Schießbude der Liga. Dennoch: „Berlin ist besser, als es die Tabelle aussagt“, warnt Nordström vor dem Achten. Beleg dafür ist der jüngste stabile 9:5-Sieg der Eisbären über Ingolstadt, bei der vor allem die Chancenverwertung höheren Ansprüchen genügte. Die in Halle zu wackelige Kauferinger Defensive werde so gleich einer Nagelprobe unterzogen, so der Coach der Red Hocks. Für die eigene Abteilung Attacke gelte es indes, früh auf Touren zu kommen. Im Hinspiel klappte das bestens, ein starkes erstes Drittel legte damals den Grundstein für einen 15:3-Sieg.

Ebenfalls noch frisch sind die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit dem PSV Dessau. Die Black Wolves mit Goalgetter Justin Düben (zehn Spiele, 14 Tore, zehn Vorlagen) überzeugten damals mit einer reifen Spielanlage und gefährlichen Abschlüssen, am Ende hatten die Red Hocks aber in den entscheidenden Momenten die Nase vorne, sodass ein 8:4-Sieg heraussprang. Der Zweitligadauerbrenner und derzeit strauchelnde Mitfavorit aus Sachsen-Anhalt liegt derzeit nur auf Rang sechs, kann aber an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen.

„Zwei Heimspiele an zwei Tagen bieten uns eine gute Gelegenheit wieder in die Spur zu kommen“, freut sich Nordström.

Klar ist derweil, mit wem es die Red Hocks im Pokalviertelfinale zu tun bekommen. Am Mittwoch bescherte die Losfee den Kauferingern ein Heimspiel am 14. oder 15. Februar gegen Erstligist Floor Fighters Chemnitz. Die genaue Ansetzung erfolgt noch – zunächst einmal geht es darum, wichtige Zähler in der Liga zu sammeln.