Platz eins ist das Ziel: Red Hocks empfangen am Samstag Wernigerode

Die Playoffs sind so gut wie gesichert, jetzt geht es für Verteidiger Dominik Thiel und die Red Hocks darum, als Tabellenerster ins Ziel zu kommen. (Foto: Finkenzeller)

Die Playoffs sind so gut wie gesichert, jetzt geht es für Verteidiger Dominik Thiel und die Red Hocks darum, als Tabellenerster ins Ziel zu kommen. (Foto: Finkenzeller)

Kaufering – Den Red Hocks Kaufering ist die Playoff-Teilnahme nur noch rechnerisch zu nehmen, am Samstag empfangen die Lechfloorballer die Red Devils Wernigerode im Sportzentrum (18 Uhr). Nun rückt das Rennen um Tabellenplatz eins und das damit verbundene Heimrecht in den Vordergrund.

Die Gäste aus dem Harz, aktuell auf Tabellenplatz vier, mischten bis zum vergangenen Wochenende noch im Ringen um den Einzug in die Playoffs mit. Durch eine 1:5-Heimiederlage gegen den FBC München ist diese Chance aber vertan. Ein Zugpferd für das dennoch gute bisherige Abschneiden ist die Defensive; 79 Gegentore aus 15 Partien stellen den drittbesten Wert der Liga dar. Vorne steht und fällt vieles mit Paul Sundt: Mit 38 Toren aus 15 Spielen – acht mehr als der nächstgefährliche Angreifer – ist er der treffsicherste Akteur der 2. FBL Süd/Ost. Fast 40 Prozent aller Tore der Red Devils gehen auf sein Konto.  

„Wernigerode hat in den letzten Wochen eine beeindruckende Serie hingelegt und einige starke Siege eingefahren, auch wenn sie das letzte Spiel gegen München verloren haben“, fasst Kauferings Trainer Henrik Nordström zusammen. Er reche mit einem formstarken und schwierigen Gegner. „Das sind die Herausforderungen, die wir lieben. Das wird ein richtig gutes Heimspiel.“

Unter der Woche plagten sich mehrere Red Hocks mit Erkältungen herum. Ob alle rechtzeitig fit werden, kommt noch auf. Auch das Strafmaß für Verteidiger Toni Lahtinen nach seiner – nach Kauferinger Ansicht unberechtigten – roten Karte in Ingolstadt ist noch nicht bekannt (Stand: Donnerstagmorgen).

Mit dem Playoffbeginn vor Augen beginne nun eine nächste ganz wichtige Phase. „Jetzt geht es in jedem Spiel um zwei Dinge: Zum einen wollen wir uns auf die ganz heißen Wochen vorbereiten, zum anderen kämpfen wir gegen München um Platz eins.“ Denn mit diesem verbunden ist das Heimrecht in den Playoffs, also der Heimvorteil in den entscheidenden Duellen der Saison. „Wir alle werden in jedem Spiel hochmotiviert sein.“