Dominik Fellner und die Kauferinger Zweite haben ihre erste Saisonniederlage kassiert. In der Verlängerung setzte sich der SV Nordheim mit 4:3 durch. (Foto: Börsch)
Kaufering – Breit wie schon lange nicht mehr ist die Schar der Anwärter auf den zweiten Tabellenplatz in der floorballshop.com Regionalliga Bayern, der zur Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft berechtigt. Die Zweitvertretung der Red Hocks ist als bereits feststehender Meister sicher dabei, musste am vergangenen Wochenende aber gegen einen ihrer Verfolger die erste Saisonniederlage in der Liga hinnehmen.
Mit zwei Punkten gegen die Red Hocks hat sich der SV Nordheim die zunächst einmal beste Ausgangsposition im Rennen ums Final4 gesichert. „Den Start des Spiels haben wir etwas verschlafen“, räumt Nordheims Spielertrainer Peter Kechele zu große Nachlässigkeiten vorne und hinten ein. Lukas Trieb (7.), Laura Ballweg (13.) und Dominik Fellner (25./PP) legten in diesem nominellen Spitzenspiel rasch für die Red Hocks vor, ehe Julian Hitzler (33./PP) den Offensivbann für sein Team brach.
„Spätestens da haben wir ins Spiel gefunden“, lobt Kechele. Nach dem raschen Anschluss durch Lukas Rebele (34.) war noch etwas Geduld gefragt, ehe Hitzler (45.) auf 3:3 stellte. „Die Verletzung eines Mitspielers hat uns zugesetzt und aus dem Konzept gebracht“, schildern Kauferings Tom Zöllner und Lukas Trieb. Nachdem im letzten Drittel keine weiteren Tore mehr fielen, musste die Partie in der Verlängerung entschieden werden. Jan-Niklas Herz (63.) sicherte seinem SVN den in der Endabrechnung womöglich noch ganz wichtigen Zusatzpunkt.
Am 14. März steht in Memmingen der vorletzte Spieltag an. „Tabellenerster gegen Tabellenletzter“ heißt es dann, wenn die PSV Wikinger München und die Zweite der Red Hocks aufeinander treffen. Trotz vorzeitigem Titelgewinn gelte es auch mit Blick aufs Final4 nicht abreißen zu lassen, fordern Kauferings Tom Zöllner und Lukas Trieb – im Training wie im Spiel.