Big Points für die Playoffs

Mit zwei Vorlagen und zwei ganz wichtigen Toren im Schlussdrittel hatte Verteidiger Raphael Heinzelmann entscheidenden Anteil am 7:3-Sieg seiner Red Hocks bei Verfolger Quedlinburg. (Foto: Archiv/Finkenzeller)

Mit zwei Vorlagen und zwei ganz wichtigen Toren im Schlussdrittel hatte Verteidiger Raphael Heinzelmann entscheidenden Anteil am 7:3-Sieg seiner Red Hocks bei Verfolger Quedlinburg. (Foto: Archiv/Finkenzeller)

Im direkten Duell: Red Hocks setzen sich von Quedlinburg ab

Kaufering – Die Mission hatte es durchaus in sich – würde der Vorsprung auf Verfolger Quedlinburg auf acht Punkte anwachsen oder auf nur noch zwei Zähler zusammenschmelzen? Nach dem Auftritt der Red Hocks bei den Füchsen ist klar: Mit einem 7:3-Auswärtssieg ist Kauferings Zweitligafloorballern ein großer Schritt in Richtung Playoffs geglückt.

Bis in den Schlussdurchgang hinein stand das Spiel auf Messers Schneide. „Wären wir da noch in Rückstand geraten, hätten wir schon ein Brett zu bohren gehabt“, schnauft Kauferings Co-Trainer Rasso Schorer durch. Denn bis dahin war es den Füchsen, die ohne ihre Scharfschützen Tom Fiedler und Sebastian Mennigke sowie Ex-Nationalverteidiger Ramon Ibold auskommen mussten, gelungen, die Partie weitgehend offen zu halten. „Das letzte Quäntchen Durchschlagskraft hat ihnen gefehlt, trotzdem war es anspruchsvoll für uns, weil sie das Spiel sehr zäh gemacht haben, uns dann bei Ballverlusten ruckzuck aber auch kleine Fehler direkt um die Ohren geflogen sind“, fasst Schorer zusammen.

In einem eher chancenarmen ersten Drittel mündete einer dieser schnörkellosen Quedlinburger Angriffe in einen Penalty, den Gary Blume zur Führung für die Gastgeber nutzte (6.). Kaufering suchte immer wieder vergebens Freiräume, kam dann aber nach einem Freischlag zum Ausgleich, als Joe Föhr aus der Distanz eine Lücke zwischen den Hosenträgern von Füchse-Goalie Tobias Schröder fand.

Im zweiten Durchgang gelang es den Red Hocks dann besser, ihr Plus an Ballbesitz auch in Spielkontrolle umzumünzen – zumindest zunächst. Erst legte Kauferings erste Reihe nach einer flotten Kombination durch Tobias Hutter vor (32.), dann stand Gregor Denk nach einem Abpraller richtig (34.). Dass Aryan Oswald (36.) und Jannis Wittchen (40.) wieder ausglichen, verdeutlichte allerdings: zurücklehnen verboten. Beide Situationen hatten die Red Hocks nicht entschieden genug bereinigen können. Auch zuvor schon war noch der ein oder andere gefährliche Konter auf Torwart Raphael Landherr zugerollt.

Nachdem Calli Rieß eine clevere Passstafette zur erneuten Führung nutzte (45.), wackelte diese kurz in Unterzahl. Wieder in Vollbesetzung seines Teams, nahm dann aber Verteidiger Raphael Heinzelmann das Heft in die Hand. Nachdem er zuvor schon zwei Vorlagen gesammelt hatte, kamen nun noch zwei Treffer hinzu. Einmal im Vorwärtsgang entscheidend durchgesetzt, einmal nach einem Querschläger mit dem richtigen Riecher (49., 52.) – die Red Hocks lagen kurz vor dem Schlussspurt 6:3 vorne. 

Die Füchse nahmen zwar noch ihren Schlussmann zugunsten eines weiteren Angreifers vom Feld, viel Zwingendes kam dabei aber nicht herum. Mit einem Schuss ins leere Tor machte Ferdinand Reichenberger nach einer Goalie-Vorlage von Landherr den Endstand fix.

Pokalviertelfinale am Valentinstag

Für die Red Hocks geht der Spielbetrieb nun in eine kleine Länderspielpause. Weiter geht es am Valentinssamstag, 14. Februar, um 18 Uhr mit dem Pokalviertelfinale zuhause gegen Erstligaschwergewicht Chemnitz.