Alle nach Ingolstadt: Gemeinsam in Richtung Playoffs

„Viele hitzige Zweikämpfe“ erwarten die Red Hocks auch wieder am kommenden Samstag beim Bayern-Derby in Ingolstadt. (Foto: Finkenzeller)

„Viele hitzige Zweikämpfe“ erwarten die Red Hocks auch wieder am kommenden Samstag beim Bayern-Derby in Ingolstadt. (Foto: Finkenzeller)

Kaufering – Die Ziellinie der ersten Etappe und der Beginn der Playoffs sind für die Red Hocks Kaufering in Sicht, einige Schritte sind dafür aber noch zu gehen. Ein wichtiger – auch im Rennen um Hauptrundenplatz eins – steht am kommenden Samstag (18 Uhr) an: Die Lechfloorballer sind beim bayerischen Derby in Ingolstadt gefordert.

Wenig begeistert waren beide Trainer mit den jüngsten Auftritten ihres jeweiligen Teams. Sowohl die Red Hocks als auch die Schanzer Ducks leisteten sich ein ganz maues zweites Drittel. Bekam Kaufering beim 11:3-Sieg über Schlusslicht Rennsteig Avalanche noch erfolgreich die Kurve, so kam die Ingolstädter Aufholjagd bei der 5:7-Niederlage in Wernigerode zu spät. 

Dementsprechend verlangt Gästetrainer Henrik Nordström für das Bayern-Duell am Samstag vor allem eines: „volle Konzentration“. „Mund abwischen“, neu Schwung aufbauen, heiße es auch bei seinem Team, blickt sein Kollege, ESV-Coach Johannes Schönmeier voraus: Gegen den Spitzenreiter nehme man die Außenseiterrolle in heimischer Halle gerne an. „Wir werden alles reinwerfen, wir vollen viel Feuer in diesem Spiel haben und Kaufering fordern.“

Seine Mannschaft sei darauf eingestimmt, ein kitzliges Match mit heißem Herz und kühlem Kopf für sich zu entscheiden, verspricht Ferdinand Reichenberger, Angreifer der Red Hocks. Das 8:1 aus dem Hinspiel – nur noch Schall und Rauch. „Ich erwarte ein spannendes Spiel mit vielen hitzigen Zweikämpfen.“ Hatte sein Kapitän Martin Rieß schon unmittelbar nach dem Rennsteig-Abpfiff davon gesprochen, dass es „geil wäre, wenn wir das Spiel in Ingolstadt zum Heimspiel machen“, baut auch Reichenberger auf die Unterstützung des mitreisenden eigenen Anhangs: „Die Unterstützung von der Tribüne macht uns die entscheidenden fünf Prozent besser.“