Hat Mittelnkirchen-Erfahrung: Letztmals standen sich die Red Hocks und der heutige niedersächsische Regionalligist Anfang der 2010er-Jahre bei den deutschen Nachwuchsmeisterschaften gegenüber. Marco Tobisch war damals schon dabei. (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – Fortuna hat vor den aktuellen Spritpreisen anscheinend die Augen verschlossen: Mit dem niedersächsischen Regionalligisten MTV Mittelnkirchen hat die Auslosung der dritten Pokalrunde den Red Hocks Kaufering einen jener Gegner beschert, die am weitesten entfernt beheimatet sind. Spielbeginn ist am morgigen Samstag um 16 Uhr im Alten Land.
Bevor die Partie angepfiffen wird, sind rund 800 Kilometer auf der Straße zurückzulegen. „Auch wenn es so eine lange Anreise in sich hat, ist unser Anspruch, gut ins Spiel zu kommen und unserer Favoritenrolle von Beginn an gerecht zu werden“, sagt Rasso Schorer, Co-Trainer des seit vier Partien ungeschlagenen Erstligisten.
Der MTV Mittelnkirchen spielte lange Jahre in der 2. FBL, aktuell führt er die Tabelle der Regionalliga Nordwest an. Vier Siege aus vier Spielen und 53:12 Tore zeigen, dass die Gastgeber wissen, wie man Floorball spielt. Bereits schon wieder 23 Punkte hat Topscorer Steffen Horn auf dem persönlichen Konto angehäuft. Er gehört zu jenen erfahrenen Kräften im Kader, mit denen sich die zweite Kauferinger Spielergeneration um Maxi Falkenberger, Marco Tobisch, Tobias Hutter und Co schon zu Beginn der 2010er-Jahre mehrfach bei deutschen Nachwuchsmeisterschaften messen konnte.
Tobisch und Hutter steigen auch heute Nacht um 3.45 Uhr in den Bus in Richtung Mittelnkirchen. Mehrere andere bleiben jedoch zuhause. Man werde nach jetzigem Stand drei Reihen aufbieten können, dafür aber improvisieren müssen, so Schorer.