Raphael Heinzelmann hält weiterhin die langen Knochen für die Red Hocks hin. (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – Wenn es nach der Schlusssirene in der Kabine um die teaminterne Kür des besten Blockers geht, ist sein Name immer eine ganz heiße Aktie: Verteidiger Raphael Heinzelmann stellt sich für die Red Hocks Kaufering auch in der kommenden Saison in die gegnerischen Schüsse.
Vier Tore und zwei Vorlagen in 16 Partien sind ein ordentlicher Wert. Doch einerseits wäre es zu kurz gesprungen, Verteidiger allein anhand ihrer offensiven Produktivität zu messen. Und dann gibt es da ja noch die Weisheit, dass ein verhinderter Gegentreffer so viel zählt wie ein eigener erfolgreicher Abschluss.
„Rapha ist unsere ‚Mauer‘ in der Abwehr und blockte in entscheidenden Spielen viele Schüsse ab“, lobt Kauferings Headcoach Henrik Nordström. Gesundheitlich angeschlagen konnte sich der heute 23-Jährige erst im Lauf der vergangenen Saison zurückmelden. „Aber als er zurückkam, hatte er einen enormen Einfluss auf die Mannschaft“, sagt der Coach über seinen Abwehrschrank. „Ich bin froh, dass er bei uns bleibt, und hoffe, dass er dieses Jahr eine verletzungsfreie Saison haben wird.“
Für die neue Saison sind die Ziele klar. Mit dem Team will Heinzelmann „in der 1. Liga bleiben“. Individuell steht für den Kauferinger die Weiterentwicklung im Fokus: „technisch besser werden und mehr Übersicht beim Spielaufbau“.