Ferdinand Reichenberger und die Red Hocks sind am Wochenende doppelt auswärts gefordert. (Foto: Red Hocks)
Kaufering – Am kommenden Wochenende stehen für die Red Hocks mit zwei harten Auswärtspartien echte Reifeprüfungen an. Am Samstag (18 Uhr) gastieren die Lechfloorballer bei den SSF Dragons Bonn. Mit diesem Spiel in den Beinen geht es am Sonntag (14 Uhr) zum ausgeruhten Tabellenführer Holzbüttgen.
Die Dragons dürften mit deutlich größeren Ambitionen in die Saison gestartet sein, als es die derzeitige Tabellennachbarschaft mit den Red Hocks und Platz neun widerspiegeln. „Aktuell ist das ein Duell zweier direkter Konkurrenten und damit besonders wichtig“, fasst Kauferings langzeitverletzter Angreifer John Blümke zusammen. „Uns erwartet ein intensives Spiel.“ Neben fünf internationalen Kräften, darunter der mit 20 Punkten aus acht Spielen in die 1. FBL gestartete Lukas Kucera, finden sich mit Dauer-Ligatopscorer Florian Weißkirchen, Adrian Stein, Janos Bröker und Felix Künnecke mehrere aktuelle und ehemalige Nationalspieler im Kader der Gastgeber. Deren Nachwuchs zählt ohnehin seit Jahren zu den besten Talentschmieden in Deutschland. Die allermeisten der bisherigen Bonner Saisonspiele endeten äußerst knapp – ungewohnt häufig aber zu Ungunsten der Dragons. Dennoch: In der ehemaligen Bundeshauptstadt laufen die Red Hocks als klarer Außenseiter auf.
Das gilt umso mehr auch am Sonntag bei der DJK Holzbüttgen. Mit der drittgefährlichsten Offensive um Nationalspieler Nils Hofferbert und der sichersten Defensive thront der am Samstag spielfreie Sonntags-Gastgeber (14 Uhr) ganz oben in der Tabelle, vor allem die ersten beiden Reihen vereinen einige Offensivpower. Die Defensive um Nationaltorwart Jan Saurbier hat in sieben Spielen erst 31 Gegentore kassiert. „Von vorn bis hinten muss bei uns alles passen, damit wir unsere Siegesserie fortsetzen und uns mit weiteren Punkten in den Playoffrängen festbeißen“, blickt Kauferings Angreifer Ferdinand Reichenberger auf das Spiel beim Spitzenreiter und das kommende Wochenende. „Wir befinden uns in einer sehr guten Phase, haben ordentlich Selbstvertrauen getankt und wollen unbedingt an unseren positiven Lauf anknüpfen“, so Blümke.