Nächste Schritte mit Jere: Wenn’s zählt, dann Probst

Mit 16 Jahren peilt Jeremias Probst bereits sein Debüt in der 1. FBL an und einen Kaderplatz bei der U19-WM. (Foto: Red Hocks)

Mit 16 Jahren peilt Jeremias Probst bereits sein Debüt in der 1. FBL an und einen Kaderplatz bei der U19-WM. (Foto: Red Hocks)

Kaufering – Er knipst am liebsten, wenn es darauf ankommt: Im U19-DM-Finale brachte Jeremias Probst die Red Hocks mit den ersten beiden Treffern auf die Siegerstraße. Und auch im Herrenbereich lieferte er vor allem in den Playoffs der 2. FBL ab – dort war er Kauferings bester Scorer.

Brüderpaare haben bei den Red Hocks Tradition. Die Probsts knüpfen daran an. Gemeinsam mit Johannes wirbelt auch Jeremias weiterhin im Trikot der Lechfloorballer. Der 16-Jährige zählt zu den jüngsten Spielern der deutschen U19-Nationalmannschaft – und ebenso zu den Küken im Kauferinger Team.

Dass er noch nicht allzu viel Kampfgewicht in seine Schüsse legen kann, macht Probst mit Technik wett. Sein Schuss zählt zu den strammen im Kader der Red Hocks. So kam er in seiner Debüt-Saison in der 2. FBL in zwölf Vorrundenpartien bereits auf sechs Tore und vier Assists. In den Playoffs mutierte er mit sechs Toren und drei Vorlagen in vier Spielen dann gar zum Topscorer.

Co-Trainer Rasso Schorer sieht in Probst einen Spieler mit großem Potenzial: „Jeremias hat eine starke Technik – inklusive eines richtig starken Abschlusses – und ein gutes Gespür für Situationen. Er wird auch als Leichtgewicht in der Bundesliga zu seinen Momenten kommen und Spiele entscheiden – den Ehrgeiz dazu hat er auf jeden Fall.“

Er wolle eine erfolgreiche erste Saison in der 1. FBL spielen, an deren Ende der Klassenerhalt steht, sagt Probst selbst. Mit einer guten Leistung gehe es zudem darum, sich einen Platz im deutschen Kader der U19-WM zu sichern.