Kapitän Benedikt Föhr und die Red Hocks brechen zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison auf. (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – Die erste Visitenkarte, die die Red Hocks zurück in der 1. FBL abgegeben haben, war vielversprechend. Nun gilt es das bei der längsten Auswärtsfahrt der Saison zu bestätigen und auch in Zählbares umzumünzen: Am Samstag gastieren die Lechfloorballer bei den ETV Piranhhas Hamburg (18 Uhr), am Sonntag bei Blau-Weiß 96 Schenefeld (14 Uhr).
So eine ganztägige Reise sei als Teamerlebnis immer schön, verdeutlicht Verteidiger Jonas Rubenwolf, der selbst aber nicht auflaufen wird. Doch vor allem gehe es ja darum, mit frischen Beinen und klarem Kopf aus dem Bus zu steigen. „Wir wollen von Anfang an präsent sein, geschlossen auftreten und konsequent agieren.“ Gelinge das, sei für sein Team etwas drin. „Gerade unsere Konter waren gegen Leipzig ein gefährliches Mittel.“
Die ersten Auswärtspartien der neuen Saison seien gleichzeitig eine Möglichkeit zu zeigen, „dass wir unabhängig von der Halle und Kulisse unser Spiel auf den Platz bringen können“. Mit einem guten Ergebnis wachse dann auch das Selbstvertrauen für die darauffolgenden Aufgaben. „Gerade in der Anfangsphase der Saison wollen wir so möglichst schnell in einen guten Rhythmus kommen und uns eine solide Grundlage für die kommenden Wochen schaffen.“
Ebenso wie die Red Hocks, so kassierten auch die Piranhhas (5:7 in Berlin) und Blau-Weiß (4:12 zuhause gegen Dresden) eine Auftaktniederlage. Beide gastgebenden Teams mussten im Sommer schwerwiegende Abgänge verkraften, zählen aber zum gefestigten Inventar der 1. FBL – das gilt insbesondere für den ETV, der stets ein Aspirant für die vordersten Plätze war.
Bei den zu erwartenden zwei engen Spielen nach weiter Reise hilft ein breiter Kader – und genau den dürften die Red Hocks aller Voraussicht nach auf aufbieten können. Gibt es keine kurzfristigen Ausfälle, wird der Spielberichtsbogen bis auf den letzten Platz gefüllt.