„Stabiler Two-Way-Verteidiger“: Die Red Hocks freuen sich über die Zusage Joe Föhrs für die neue Saison. (Foto: Finkenzeller)
Kaufering – Die Red Hocks können weiter auf ihn setzen: Wie sein stürmender Bruder Benedikt, so bleibt auch Verteidiger Joe Föhr den Bundesligafloorballern erhalten. In Sachen Charakter sieht sein Coach in ihm ein echtes Vorbild.
Für ihn persönlich und auch für das Team gelte es nach dem Wiederaufstieg, die nächsten Schritte zu gehen, sagt der 24-jährige Föhr. Als Ziel nennt er den Klassenerhalt, doch auch die Playoffs seien womöglich drin. Dafür wolle er auch offensiv nach zuletzt vier Toren und drei Vorlagen in 23 Zweitligapartien mehr beitragen.
Sein Trainer Henrik Nordström traut ihm das zu: „In der entscheidenden Saisonphase war Joe ein stabiler Two-Way-Verteidiger.“ Föhrs vergangene Spielzeit sei „eine Geschichte von Durchhaltevermögen und Charakter“ gewesen. Er habe ordentlich begonnen, dann aber eine Phase gehabt, in dem die spielerische Leichtigkeit verloren ging. „Doch er blieb dran und steigerte sich kontinuierlich. Ich freue mich, dass er im Team bleibt – und ich bin gespannt, ihn gegen die Bundesliga‑Teams spielen zu sehen.“
Statement Föhr: „Unser Ziel als Mannschaft ist der Klassenerhalt – und vielleicht schaffen wir es sogar in die Playoffs. Für mich persönlich ist das Ziel, in der kommenden Saison mehr offensive Akzente zu setzen.“
Statement Nordström: „Joes letzte Saison war eine Geschichte von Durchhaltevermögen und Charakterstärke. Er startete ordentlich, hatte dann aber eine Phase, in der er Schwierigkeiten hatte, zu seiner Form zu finden. Doch er gab nicht auf, verbesserte sein Spiel kontinuierlich und entwickelte sich in der entscheidenden Phase der Saison zu einem soliden Zwei-Wege-Verteidiger. Ich freue mich, ihn weiterhin im Team zu haben, und bin gespannt darauf, ihn gegen die Bundesliga-Teams spielen zu sehen.“