„Jetzt geht’s bergauf“: Red Hocks laden zum Doppel-Heimspiel-Wochenende

Der erste Saisonsieg habe richtig gutgetan, schildert Daniel Wipfler. Am Samstag haben seine Red Hocks Chemnitz zu Gast (18 Uhr), gleich tags darauf kommt Dresden (16 Uhr). (Foto: Finkenzeller)

Der erste Saisonsieg habe richtig gutgetan, schildert Daniel Wipfler. Am Samstag haben seine Red Hocks Chemnitz zu Gast (18 Uhr), gleich tags darauf kommt Dresden (16 Uhr). (Foto: Finkenzeller)

Kaufering – Gleich zwei Heimspiele haben die Red Hocks Kaufering an diesem Wochenende vor der Brust. Am Samstag empfangen die Lechfloorballer die Floor Fighters Chemnitz im Sportzentrum (18 Uhr), tags darauf sind die Unihockey Igels Dresden zu Gast (16 Uhr).

„Der Sieg gegen den Tabellenersten MFBC Leipzig hat unserem Selbstbewusstsein richtig gut getan“, schaut Allrounder Daniel Wipfler zurück, bevor sich der Blick nach vorne richtet. „Das Spiel hat gezeigt, dass es egal ist, gegen wen man spielt – wir haben immer eine realistische Chance zu gewinnen“, pflichtet Routinier Tobias Hutter bei. „Das klappt allerdings nur, wenn wir es schaffen, maximale Intensität reinzubringen.“

Am Samstag gegen Chemnitz

Die nächste Gelegenheit dazu bietet der Samstag. Die abermals mit gleich sechs finnischen Legionären aufgerüsteten Chemnitzer dürften mit der bisherigen Punkteausbeute wenig zufrieden sein. Sechs Zähler aus fünf Partien und Platz neun entsprechen nicht dem Selbstverständnis. Doch lohnt sich ein genauer Blick: Mit dem MFBC Leipzig (4:5 nach Verlängerung), der DJK Holzbüttgen (6:7) und den SSF Dragons Bonn (6:7) unterlag man zum Saisonstart gegen drei hochgehandelte Mitfavoriten. Gegen den nicht minder ambitionierten SC DHfK Leipzig (8:5) und Rekordmeister UHC Weißenfels (6:5 nach Verlängerung) gelangen jüngst die ersten Siege. 

„Wir müssen defensiv weiterhin so gut arbeiten wie in den letzten Spielen und offensiv sollten wir versuchen es nicht zu kompliziert zu machen“, fordert Hutter von sich und seinen Kameraden. „Mit einem Sieg stellen wir den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder her, bei einer Niederlage stecken wir weiterhin unten fest“, erkennt er eine wegweisende Bedeutung.

Sonntags-Gegner Dresden

Überaus spannend wird auch die Aufgabe, die sich am Sonntag stellt. „Gerade gegen Dresden und den ehemaligen tschechischen Nationaltorhüter Martin Benes brauchen wir extrem gute Abschlüsse“, weiß Verteidiger Marco Tobisch. Weil auch die Kauferinger Defensive nachgewiesen habe, dass sie ihr Tor ordentlich zu verbarrikadieren weiß, rechne er mit einem spannenden Spiel, in der die Effizienz den Ausschlag geben werde. Hier machte für die Igels zuletzt die Tschechen-Fraktion Patrik Rozkovec, Jakub Pecha und Tomas Nushart oftmals den Unterschied. Sie gilt es einzubremsen. Eine echte Schau ist auch Dauerbrenner Daniel Hulic – in seinem x-ten Frühling verkörpert wohl kaum ein Spieler Erfahrung und Pragmatismus so wie er.

„Jetzt geht´s bergauf und das wollen wir mit zwei guten Leistungen am Wochenende bestätigen“, ist Tobisch optimistisch. „Der eine oder andere Punkt für unser Konto ist auf jeden Fall drin, wenn wir wieder so auftreten wie in Leipzig.“ Abzuwarten bleibt aber, wer sich rechtzeitig fit meldet. Unter der Woche schlug die derzeit grassierende Wiesn-Grippe einige Schneisen.