Bronze für U13-Floorballerinnen

Gemeinsam mit Spielerinnen der Bullach Bees und des SV Amendingen holten Kauferings U13-Floorballerinnen Bronze bei der DM in Jena. (Foto: Privat)

Gemeinsam mit Spielerinnen der Bullach Bees und des SV Amendingen holten Kauferings U13-Floorballerinnen Bronze bei der DM in Jena. (Foto: Privat)

Kaufering – Mit einer Bronzemedaille im Gepäck kehren die U13-Floorballerinnen der SG Kaufering/Amendingen/Geiselbullach von der Deutschen Meisterschaft in Jena zurück. Mit dem dritten Platz übertraf das Team alle Erwartungen.

Der jetzige Erfolg sei das Ergebnis einer vergleichsweise kurzen, aber umso bemerkenswerteren gemeinsamen Entwicklung der Spielgemeinschaft aus drei Vereinen, schildert Trainerin Sarah Scheffel. „Erst vor rund einem halben Jahr spielten wir erstmals gemeinsam“, erinnert sie. Zur Bronzemedaille habe jede Spielerin im breiten Kader ihren Beitrag geleistet. „Gerade bei den extrem heißen Temperaturen in der Halle sorgte das für wichtige Erholungsphasen.“

Bereits in der Gruppenphase zeigte die Spielgemeinschaft ihre Stärke. Gegen die SG Eisbären Juniors Berlin/Tegel Tigers gelang ein deutlicher 14:4-Erfolg. Auch die Partien gegen die Heljens Haie (14:5) und Holzbüttgen (12:6) wurden souverän gewonnen. Mit drei Siegen aus drei Spielen und einer starken Offensivleistung zog die SG als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Dort wartete mit dem USV Jena ein äußerst starker Gegner. In einer hochspannenden Begegnung lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Immer wieder ging die SG mit einem Treffer in Führung, doch der spätere Vizemeister Jena fand jedes Mal die Antwort – um die Partie dann noch ganz an sich zu reißen. Am Ende hatten die Gastgeber das glücklichere Ende für sich und setzten sich mit 7:6 durch. 

Diese Niederlage sei bitter gewesen, räumt Scheffel stellvertretend für das Trainerteam mit Andreas Blenk, Christoph Reichenberger und Daniel Lindner ein. Aus der Bahn werfen ließ sich die SG davon aber nicht. Im Bronzematch drei traf man erneut auf Holzbüttgen und zeigte noch einmal eine starke Leistung. Mit einem verdienten 7:4-Erfolg sicherten sich die Mädchen einen Platz auf dem Podium.

„Ohne den Kampfgeist und Willen aller wären wir am Ende nicht aufs Treppchen gekommen“, lobt Scheffel. „Jeder Zweikampf und jeder Laufweg wurde genommen, egal wie müde die Beine waren. Wir sind ganz stolz auf die Mädels und die Mannschaftsleistung. Sie haben Großes geschafft.“ Ein besonderes Ausrufezeichen setzte zudem Sophie Spielvogel mit ihrer Berufung ins All-Star-Team. Mit 21 Toren und acht Vorlagen in fünf Spielen war die Kauferingerin erfolgreichste Scorerin des gesamten Turniers, gefolgt von ihren Teamkameradinnen Hannah Braunmüller (acht plus 13; Platz zwei) und Juliane Probst (16 plus drei; Platz vier).

„Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen, und neben Pokal und Bronzemedaille nehmen die Spielerinnen vor allem wertvolle Erfahrungen mit nach Hause“, fasst die Trainerin zusammen. Das Wochenende ende mit dem Gefühl, „dass diese junge Mannschaft noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist“.