Tobias Hutter und die Red Hocks nehmen gegen Ebersgöns das Finale ins Visier. (Foto: Archiv/Finkenzeller)
Halbfinale: Red Hocks empfangen Ebersgöns
Kaufering – In einem vollen rot-weißen Kauferinger Sportzentrum wolle sein Team am Samstag ab 18 Uhr den Einzug ins Zweitligafinale klarmachen, blickt Red Hocks-Coach Henrik Nordström auf das kommende Wochenende. Doch auch die Blau spielt eine wichtige Rolle. So ist sie nicht nur Farbe von Gegner Tollwut Ebersgöns. Mit kostenlosem Eintritt für alle Blaulichtorganisationen wollen sich die Lechfloorballer für deren Einsatz bedanken.
Dass das Schlussdrittel beim 8:5-Auftaktsieg am vergangenen Sonntag in Hessen nicht mehr so glatt lief wie jene zwei zuvor, könne nun zum Vorteil umgemünzt werden, schlägt Nordström die Brücke vom letzten Wochenende zum kommenden. „Wir haben erkannt, dass wir Hausaufgaben zu erledigen haben, sind diese unter der Woche angegangen und haben gelernt, was gegen Ebersgöns funktioniert und was nicht.“
In die Tat umgesetzt werden muss diese Erkenntnis nun am kommenden Samstag. Sollte das nicht im ersten Anlauf klappen, folgt am Sonntag um 16 Uhr die entscheidende dritte Partie der Serie. „Ein Spiel ist gewonnen, einen Sieg brauchen wir noch“, verdeutlicht Nordström. Jetzt wolle man mit dem eigenen Publikum im Rücken ins Finale einziehen.
Doch obacht: Ebersgöns stehe mit dem Rücken zur Wand. „Wir müssen auf der Hut sein, denn ein in die Enge getriebenes Wildschwein ist sehr gefährlich“, spielt Kauferings Coach auf das Wappentier der Gäste an.
Blaulichtaktion
Beim Heimspiel am Samstag erhalten alle Blaulichtorganisationen freien Eintritt.
„Wir möchten uns so bei allen Einsatzkräften bedanken, die tagtäglich eine so wichtige Arbeit für unsere Region leisten“, sagt Abteilungsleiter Kevin Keß. Eine E-Mail mit ungefährer Personenzahl bis einschließlich Freitag an event@redhocks.de reicht.