Mit anderem Kapitän in neue Gewässer: Martin Rieß tritt kürzer

Kapitän und „Schweizer Taschenmesser“: Die Red Hocks müssen in der 1. FBL ohne Martin Rieß auskommen. (Foto: Finkenzeller)

Kapitän und „Schweizer Taschenmesser“: Die Red Hocks müssen in der 1. FBL ohne Martin Rieß auskommen. (Foto: Finkenzeller)

Kaufering – Die Red Hocks Kaufering brauchen einen neuen Kapitän: Martin Rieß geht den Weg zurück in die 1. FBL nicht mit.

„Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen, da ich mit dieser Mannschaft auf und neben dem Spielfeld viele besondere Momente erleben durfte“, fasst der 24-Jährige zusammen. Doch am Ende steht der Entschluss: Der Aufwand ist derzeit zu groß, „ich kann die notwendige Zeit, um den sportlichen Anforderungen der 1. FBL gerecht zu werden, nicht mehr aufbringen“. Eine Rückkehr sei aktuell nicht geplant, ausschließen wolle er sie aber nicht. Den Red Hocks an anderer Stelle erhalten bleiben will das Eigengewächs auf jeden Fall.

„Martin gehen zu sehen, macht mich traurig“, schildert Headcoach Henrik Nordström. „Er ist ein überragender Anführer, ein noch besserer Teamkamerad und ein echtes Vorbild.“ Egal wie, egal wo – als Allrounder habe Rieß auf jeder Position stets eine große Arbeitsmoral bewiesen. „Er war wie ein Schweizer Taschenmesser – einfach überall wertvoll. Wir werden ihn sehr vermissen.“

Er wünsche dem Team eine erfolgreiche Saison, so der scheidende Kapitän. „Ich bedanke mich bei meinen Mitspielern, Trainern, Verantwortlichen und allen Unterstützern für die unvergesslichen Jahre.“

Statement Martin Rieß: „Schweren Herzens muss ich meine Karriere als Spieler der ersten Mannschaft beenden. Aufgrund persönlicher Gründe kann ich die Zeit nicht mehr aufbringen, die notwendig ist, um den sportlichen Anforderungen der 1. FBL gerecht zu werden. Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen, da ich mit dieser Mannschaft auf und neben dem Spielfeld viele besondere Momente erleben durfte und die gemeinsame Zeit immer in guter Erinnerung behalten werde. Eine Rückkehr in die erste Mannschaft habe ich aktuell nicht geplant. Ich möchte diese aber auch nicht komplett ausschließen. Ich bedanke mich bei meinen Mitspielern, Trainern, Verantwortlichen und allen Unterstützern für die unvergesslichen Jahre und wünsche der Mannschaft eine erfolgreiche Saison 2026/27.“

Statement Henrik Nordström: „Es macht mich traurig, dass Martin uns verlässt. Er war auf dem Spielfeld ein großartiges Vorbild für die Mannschaft. Er hat immer 100 Prozent gegeben, egal was passierte, war stets positiv eingestellt und hat seine Teamkollegen angespornt. Er war wie unser Schweizer Taschenmesser – wir konnten ihn überall einsetzen. Ein großartiger Anführer und ein noch großartigerer Teamkollege. Wir alle werden ihn sehr vermissen.“