Endstation Dominik Bürger: Kauferings Schlussmann verdiente sich gegen die Eisbären Juniors einen Shutout. (Foto: Archiv/Finkenzeller)
Kaufering – Die volle Punkteausbeute haben die Red Hocks am Wochenende eingefahren. Den Grundstein dafür legte am Samstag ein 10:0-Heimsieg gegen die Eisbären Juniors aus Berlin.
Gegen Berlin war die Entscheidung schnell gefallen. „Wir hatten einen starken Start, viel Ballbesitz und haben Tor um Tor geschossen“, fasst Trainer Henrik Nordström zusammen. Calli Rieß (4., 12., 18.), Jeremias Probst (6.), Ferdinand Reichenberger (8.), Benedikt Föhr (11.) und Jonathan Krevet (17./UZ) stellten noch vor der ersten Pausensirene auf 7:0. „Wir wollten kontrolliert spielen, Ball und Gegner laufen lassen“, schildert Angreifer John Blümke. Das hohe Zwischenergebnis sei dann die logische Konsequenz aus einer Vielzahl an Chancen gewesen. Immer wieder deckten er und seine Mitspieler vernachlässigte Räume vor dem Berliner Tor auf – insbesondere Rieß kam so zu erfolgreichen Abschlüssen.
In der Folge ebbte die Torflut aber etwas ab. Die Gäste seien fortan um Schadensbegrenzung bemüht gewesen und wählten eine noch zurückgezogenere Spielweise, erklärt Nordström. Benedikt Föhr im zweiten Drittel (36.) sowie im Schlussdurchgang Dominik Thiel (58.) und Calli Rieß (59.) machten es noch zweistellig. „Wir haben unser Spiel über die gesamte Dauer durchgezogen“, ist Blümke zufrieden. Verdienter Lohn neben drei weiteren Punkten: ein Zu-Null für Torwart Dominik Bürger – im Floorball eine echte Rarität.