Erster Saisonsieg in der allerletzten Sekunde der Saison

Das Damenteam der SG Kaufering/Geiselbullach schließt die Regionalliga Süd der Damen 2025/26 auf Rang vier ab. (Foto: Privat)

Das Damenteam der SG Kaufering/Geiselbullach schließt die Regionalliga Süd der Damen 2025/26 auf Rang vier ab. (Foto: Privat)

Kaufering – Zum Sprung aufs Treppchen reichte es nicht mehr, wohl aber zum ersten Saisonsieg: Nach einer erneuten Leistungssteigerung schließt die SG Kaufering/Geiselbullach die Regionalliga Süd der Damen auf dem Kleinfeld auf Tabellenrang vier ab.

Den ersten Sieg und damit einen versöhnlichen Abschluss der Saison fuhr die SG Kaufering/Geiselbullach im direkten Duell mit Tübingen/Feuerbach in allerletzter Sekunde ein. Zuvor hatte das Team beim letzten Spieltag der Saison die Auftaktpartie gegen Vizemeister SF Puchheim mit 0:5 verloren. Die Gegentorquote wurde somit im Vergleich zum ersten Duell zwar halbiert, offensiv ging aber zu wenig zusammen. Umso größer war dann der Jubel, als das darauffolgende Match gegen Tübingen/Feuerbach ein erfolgreiches Ende nahm.

Die erste Halbzeit hatte die SG Kaufering/Geiselbullach dank Toren von Antonia Pianski (14.) und Julia Wende (17./PP) mit einer 2:0-Führung beendet, dann aber zunächst den Anschluss (22.) und rund eine Dreiviertelminute vor der Schlusssirene per Penalty den Ausgleich kassiert. In der allerletzten Sekunde fand eine Abschluss von Hannah Schmid dann den Weg ins Netz.

Dieses Erfolgserlebnis tue gut, freut sich Teammanager Marco Trick. Die Saison habe Herausforderungen gebracht, ihr Verlauf sei aber positiv zu bewerten. Das sieht auch Trainer Maximilian Riedl so, das Team könne mit Stolz auf die Spielzeit 2025/26 und auf seine Entwicklung schauen.

„Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Einsatz und Leidenschaft jede einzelne Spielerin auf dem Feld stand“, lobt der Coach. Im Laufe der spät gestarteten und in ihrem Kalender recht gestauchten Saison seien viele Fortschritte sichtbar geworden. „Das Zusammenspiel wurde sicherer, die Kommunikation auf dem Feld besser und auch kämpferisch hat das Team immer wieder starke Leistungen gezeigt“, findet Riedl. „Trotz anstrengender Spiele, intensiver Trainings und mancher Rückschläge stand der Teamgedanke immer im Vordergrund.“ Trick bestätigt das: Freilich habe man sich innerhalb der neuen SG aufeinander einstellen müssen. „Mit jedem gemeinsamen Training und Spieltag ist das Team zusammengewachsen und hat gezeigt wie groß sein Potenzial ist.“