U17

Teamvorstellung zum Saisonbeginn: U17 Großfeld

Unsere Großfeld-U17 in der Saison 2019/20. (Foto: Tillmann/emtyvision)

Kaufering – Auf dem Kleinfeld ist die U17 der Red Hocks längst wieder im Einsatz, am Sonntag geht es auch auf dem geliebteren Großfeld endlich wieder um Punkte. Welche Ziele sein Team verfolgt und welches Rüstzeug er seinen Spielern in dieser wichtigen Altersstufe mitgeben will, erklärt Trainer Kevin Keß im Interview.

Servus Kevin, wie lief die vergangene U17-Saison?

Keß: „Da hat die U17 mit Titeln geglänzt: Deutscher Meister auf dem Kleinfeld, Deutscher Vize auf dem Großfeld. Damit treten wir in sehr große Fußstapfen und das übt selbstverständlich auch Leistungsdruck auf die Spieler aus. Umso wichtiger ist es für uns Trainer, die Jungs und Mädels auf dem Boden zu halten und von Spiel zu Spiel denken zu lassen.“

Wie sehen dann dementsprechend die Ziele für die neue Saison aus?

Keß: „Unser Ziel ist ohne Frage die Qualifikation für die U17 Großfeld Deutsche Meisterschaft. Wir möchten uns auf dem Weg dorthin stetig verbessern, um bei der DM anschließend mit den besten Teams aus Deutschland konkurrieren zu können. Es wird ein harter Weg bis zur Spitze, aber wir spielen mit vollem Einsatz.“

Was hat sich im Sommer getan?

Keß: „Da unsere Großfeld-Saison erst im Januar beginnt, hatten wir eine äußerst lange Vorbereitungsphase. Dies führt dazu, dass die Spieler leicht das Ziel vor Augen verlieren und das Training zu leicht nehmen. Trotzdem konnten wir eine gute Grundlage schaffen und mit dem anstehenden Saisonstart kehrt nun auch der Ehrgeiz und der absolute Wille bei den Spielern zurück.“

Was zeichnet die neue U17 aus?

Keß: „Wir haben sowohl defensiv als auch offensiv viele talentierte Spieler, die sich von Woche zu Woche verbessern. Zudem greifen wir mit unseren Gastspielern aus Amendingen auf das Beste aus zwei Vereinen zurück und sind somit auch in der Breite gut aufgestellt. Alle Spieler im Training sind auf annähernd dem gleichen Niveau, wodurch jeder einzelne sich seinen Platz im Kader von Spiel zu Spiel erkämpfen muss. Das wirkt sich zu unserem Vorteil auch positiv auf die Trainingsmentalität aus.“

Worauf legt das Trainerteam Wert?

Keß: „Marco Keß, Bernd Klotz und ich wollen attraktiven, schnellen und körperlich betonten Floorball spielen lassen. Dementsprechend ist es für die Spieler wichtig, alte Angewohnheiten aus der Jugend, wie beispielsweise die stockfokussierten Zweikämpfe, abzulegen und den Floorball der Zukunft zu trainieren und zu leben. Besonders wichtig sind für uns auch das Spiel mit möglichst wenig Blick auf den Ball und Pässen in den Raum, nicht auf den Mann. Immerhin bilden wir hier die nächsten Bundesligaspieler aus, weshalb die Ansprüche auch dementsprechend hoch sind.“

Was erwartet Euch am ersten Spieltag?

Keß: „In der ersten Partie treffen wir auf den TV Schriesheim, die einzige Mannschaft der Liga aus Baden-Württemberg. Das Team hat im letzten Jahr gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen darf. Deshalb ist es auch unser Ziel, das Ruder von Anfang an selbst in die Hand zu nehmen und unser Spiel aufzuziehen. Im Anschluss treffen wir auf die zweite Mannschaft vom FC Stern München, die vermutlich schwächste Truppe der Liga. Hier gilt das gleiche Prinzip: Den Gegner mit schnellem und körperbetontem Floorball nicht in die Partie kommen lassen.

In elf Ligen schicken die Red Hocks in der Spielzeit 2019/20 ihre Mannschaften ins Rennen – sieben Wettbewerbe davon sind dem Jugendbereich zuzurechnen. Zu ihren jeweiligen Saisonstarts stellen wir Euch die verschiedenen Teams anhand eines einheitlichen kleinen Fragebogens vor.