Teamvorstellung zum Saisonbeginn: Herren 2

Unsere Herren 2 in der Saison 2019/2020

Kaufering – Sie ist unter anderem für junge Spieler das Sprungbrett ins Bundesligateam der Red Hocks: Die zweite Mannschaft, die auch in der kommenden Saison in der bayerischen Regionalliga antritt. Genau dieser Funktion erfüllte die Reserve der Lechfloorballer in diesem Sommer in großem Umfang, doch der Abgang zweier Handvoll Leistungsträger hinterlässt Spuren. Wie das Trainerteam diesen Umbruch anpackt, erklärt Coach Kevin Keß.

Servus Kevin, wie lief die vergangene Saison bei der zweiten Herrenmannschaft?
Keß: „Die Mannschaft hat letztes Jahr eine gute Entwicklung über den Verlauf der Saison gezeigt und konnte sich deshalb am Ende auf Platz zwei in der Regionalliga behaupten. Leider gab es aber auch einige Unstimmigkeiten innerhalb des Teams, die den Teamgeist geschwächt haben.“

Wie sehen dann dementsprechend die Ziele für die neue Saison aus?
Keß: „Wir wollen zum Einen den jungen, begabten Spielern ein Umfeld schaffen, in dem sie erste Großfelderfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln und sich weiterentwickeln können. Andererseits sollen auch die erfahrenen Spieler gefordert werden, während sie ihr Spielverständnis an den Nachwuchs weitergeben. Und genau da liegt die Herausforderung dieser Mannschaft, die es zu bewältigen gilt.“

Was hat sich im Sommer getan?
Keß: „Lukas Wexenberger als Spielertrainer, Tom Richardon und ich bilden das Trainerteam. Im Sommer sind viele talentierte Spieler verdientermaßen in den Kader der Bundesligamannschaft aufgestiegen. Ihre Lücke sollen Nachwuchsspieler schließen, die erneut aus der Jugend zur Regionalligamannschaft nachrutschen. Dementsprechend mussten wir mit einem komplett neuen Team in die Saisonvorbereitung starten, was durch in den Ferien fehlende Hallenzeiten noch erschwert wurde.“

Auf Basis der bisherigen Eindrücke: Was zeichnet die neue Regionalligamannschaft aus?
Keß: „Wir sind ein Mix aus Jung und Alt, was sich meiner Meinung nach immer gut ergänzt. Die Kombination aus jugendlichem Eifer und einem immensem Erfahrungsschatz könnte sich im Laufe der Saison zu unserer größten Stärke entwickeln.“

Worauf legt das Trainerteam Wert?
Keß: „Zuallererst liegt der Fokus auf der Bildung einer Einheit, einer Mannschaft. Sobald sich der Teamgeist stabilisiert hat, sollen sichtbare Entwicklungsschritte in individueller und kooperativer Taktik folgen. Dazu arbeiten wir sehr eng mit den Trainern der Bundesligamannschaft zusammen, um den jungen Spielern auch den möglichen Übertritt in Zukunft zu erleichtern.“

Was erwartet Euch am ersten Spieltag?
Keß: „Dort treffen wir direkt auf das letztjährige Zweitligateam des FC Stern München. Nach dem Pokalspiel gegen die Unihockey Igels Dresden folgt somit der nächste Gegner auf hohem Niveau. Unser Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und Fehler zu erkennen, die wir in der anschließenden zweimonatigen Pause im Training thematisieren können.“

In elf Ligen schicken die Red Hocks in der anlaufenden Saison 2019/20 ihre Mannschaften ins Rennen – sieben Wettbewerbe davon sind dem Jugendbereich zuzurechnen. Während der Bundesliga-Ball längst rollt, spielen die weiteren Teams erst ab Ende September peu-à-peu wieder um Punkte. In den folgenden Wochen stellen wir Euch die verschiedenen Teams anhand eines einheitlichen kleinen Fragebogens vor.