Stürmisch wie Sabine

Marc Lippert wurde nach der Partie zum Man of the Match gekürt. Zum 22:1 steuerte er sieben Tore und eine Vorlage bei. (Foto: Finkenzeller)

 

Duell der Zweitvertretungen: Reserve der Red Hocks mit Kantersieg

Rohrdorf – Zwischen den Ergebnis-Extremen hin- und hergeschmissen ist derzeit die zweite Mannschaft der Red Hocks. Nachdem die Kauferinger drei Wochen zuvor gegen den FC Stern München eine deutliche 4:16-Niederlage kassiert hatten, schlugen sie die Reserve der Landeshauptstädter nun mit 22:1.

Alle Hände voll damit zu tun, gegen das einseitige Zahlenwerk anzureden, hatte vorab Kauferings Trainer Kevin Keß. Denn mit acht Pleiten aus acht Partien und 14:117 Toren war Münchens Zweitvertretung auch gegen die Reserve der Red Hocks klarer Außenseiter. „Dennoch dürfen wir sie nicht unterschätzen,“ mahnte der Coach.

Nach einem klaren Sieg sah es anfangs auch nicht aus, denn in der ersten Hälfte des Auftaktdrittels gab es zwar die ein oder andere Torchance für die Kauferinger, jedoch traf erst in der zehnten Minute Lukas Wexenberger auf Pass von Marc Lippert. Zuvor hatte die herausragende Torfrau der Münchner, Natalija Sreibere, einige hundertprozentige Möglichkeiten vereitelt. Nachdem der Damm gebrochen war, konnten in der Folge zweimal Marc Lippert (12., 20.), Johannes Föhr (13.) und Raphael Heinzelmann (16.) bis zur Pause auf 5:0 erhöhen.

In der Kabinenansprache wurde nochmals das Augenmerk auf die Konzentration und die Chancenverwertung gerichtet. Dass die Mannschaft dies auch umsetzen konnte, sah man dann im zweiten Durchgang. Nahezu im Zweiminuten-Takt wurde die junge Mannschaft aus der Landeshauptstadt ausgespielt. So konnten Markus Keßler (21.), Marc Lippert (23., 29., 35., 37.), Lukas Wexenberger (23., 24., 30.), Benedikt Föhr (24.), Marco Papandrea (29.), Raphael Heinzelmann (33.) und Niclas Schwarz (39.) mit ihren Toren den Vorsprung auf 17:0 ausbauen.

Im Schlussdrittel gab die Konzentration dann aber doch der Nachlässigkeit nach. Zwar konnte das Drittel immer noch klar mit fünf Toren dominiert werden, aber der ein oder andere Konter kam gefährlich nahe ans Kauferinger Tor. So gelang dem jungen Felix Haushofer in der 49. Minute der verdiente Ehrentreffer. Für Kaufering aber schoben Marco Papandrea (46.), Lukas Wexenberger (48.), Marc Lippert (34.), die Benedikt Föhr (59.) und Raphael Heinzelmann (59.) die Kugel ins Netz.

„Auch wenn der Gegner uns nicht das letzte abverlangte, war gegen Ende zu sehen, dass die Konzentration und Kondition nachließ,“ konstatierte Kevin Keß seinen zwei Reihen.

Weiter geht es für Kauferings zweite Mannschaft am nächsten Wochenende: Es geht am Sonntag nach Ingolstadt. Hier erwartet die Zuschauer um 14.30 Uhr wieder ein intensives Match gegen die Reserve der Gastgeber.