Pflicht erfüllt, mehr aber nicht

Mit dem starken Zweitligisten TSV Ebersgöns hatten die Red Hocks gestern durchaus ihre Mühen.    Foto: Finkenzeller

 

Kaufering - Am vergangenen Samstag empfingen die Red Hocks Kaufering den Zweitligisten TSV Tollwut Ebersgöns in der dritten Runde des Floorball Deutschland Pokals. Dabei setzten sich die Red Hocks Kaufering am Ende mit 8:4 verdient aber zugleich mit wenig Glanz durch. Damit dürfen die Roten fürs Achtelfinale planen.

Die Red Hocks starteten mit drei Reihen in die Partie. Und diese begann vielversprechend, denn bereits in der dritten Spielminute konnte Juraj Gallo seine Farben nach schönem Doppelpass mit Marco Tobisch in Führung bringen. Doch im weiteren Verlauf taten sich die Red Hocks schwer, nachzulegen. Die Gäste standen erwartungsgemäß tief in der eigenen Hälfte und waren stets durch Konter gefährlich. Das Spiel der Kauferinger war derweil geprägt von vielen einfachen Ballverlusten und technischen Unsauberkeiten. So dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Tobias Hutter in Überzahl auf 2:0 stellen konnte. Doch kurz vor Ende des ersten Drittels konnten die Gäste den Ball in der Kauferinger Hälfte erobern und auf 2:1 verkürzen.

Im zweiten Drittel konnten sich die Red Hocks mehr Torchancen erarbeiten doch an die guten Leistungen der letzten Wochen sollte man an diesem Tag nicht mehr herankommen. Es dauerte bis zur 34. Spielminute ehe Juraj Gallo freistehend und Maximilian Falkenberger nach einem Solo mit der Rückhand auf 4:1 erhöhten. Den erneuten Anschluss der Gäste beantwortete Marco Tobisch im direkten Gegenzug mit einem platzierten Schuss in das lange Eck. Doch die Gäste steckten nicht auf und konnten kurz vor Ablauf des zweiten Drittels auf 5:3 verkürzen.

Der Auftakt des letzten Drittels gehörte wiederum den Red Hocks und Maximilian Falkenberger konnte den Ball aus dem Getümmel heraus über die Linie stochern. Ein erneuter Doppelschlag in der 48. Minute durch Marco Keß und Tobias Hutter sorgte für die endgültige Entscheidung. Zwar konnten die Gäste nochmal auf 8:4 verkürzen, doch vielmehr sollte in dem letzten Drittel nicht mehr geschehen.

„Das Positive ist, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Doch mit der spielerischen Leistung können wir nicht zufrieden sein. Wir hatten sehr viele technische Fehler und waren beim Backchecking nicht immer auf der Höhe, dementsprechend haben wir Ebersgöns immer wieder zu gefährlichen Kontern eingeladen, welche sie auch gut ausgespielt haben“, so die Analyse von Spielertrainer Tobias Hutter.

Das nächste Bundesligaheimspiel der Red Hocks findet am 17. November um 18 Uhr statt. Zu Gast sind dann die Wölfe aus Lilienthal.