Mit Ballsicherheit zum Überraschungs-Coup

Wenn sie abzog, schepperte es am Wochenende: Simone Weeber steuerte vier Treffer zum Kauferinger 5:1 über Stern München bei. (Foto: Privat)

U15-Floorballerinnen schlagen den Spitzenreiter

Puchheim – Auch am vergangenen Sonntag haben Kauferings U15-Floorballerinnen mit nur sechs Feldspielerinnen um Punkte gekämpft. Obwohl es gegen Puchheim mit 3:7 nichts zu holen gab, war dieser Spieltag doch ein erfolgreicher: Gegen Tabellenführer Stern München landeten die Red Hocks dank starker Leistung einen 5:1-Überraschungssieg.

Dass sie die erste Partie des Tages verloren hatten, war den Kauferingerinnen danach gegen Spitzenreiter Stern München nicht anzumerken. Mit neu gewonnener Kraft und Optimismus startete das Spiel zuerst zwar etwas zäh, beide Teams standen gut in der Abwehr und die Goalies Pia Nienhold und Franziska Barner ließen keine Bälle durch. Kurz vor der Pause dann aber die Kauferinger Führung: Finja Baumhakl (16.) traf und Simone Weeber legte nach (20.). „Dadurch löste sich die Anspannung bei uns etwas“, freut sich die Torschützin des 1:0.

Die zweite Halbzeit verlief wesentlich spannungsgeladener: Mit insgesamt drei Vorlagen von Eileen Gühne und weiteren drei Treffern von Topscorerin Weeber (21., 31., 36.) führten die Red Chicks bis zur 18. Spielminute mit 5:0. Der Münchener Ehrentreffer 20 Sekunden vor Spielende durch Selay Aslan war zu verschmerzen. „Wir haben den Ball super in den eigenen Reihen gehalten“, lobt Trainer Alex Wodniok. „Dazu kam noch Simones Lauf mit einem Treffer nach dem anderen, sodass München immer nervöser wurde.“

Gegen die Gastgeber Puchheim war der Start seitens der Red Hocks deutlich unkoordinierter geraten. Zwar brachte Weeber Kaufering gleich in der ersten Minute in Führung, gleichwohl schossen die Puchheimer binnen zwölf Minuten vier Tore und der Stand zur Halbzeit blieb bei 4:1. Nach Wiederanpfiff fiel früh das 5:1 (21.), doch Kaufering konterte. Baumhakl und Gühne verkürzten mit zwei Toren in kurzer Abfolge (24., 24.). „Auch in diesem Spiel haben wir uns kaum Ballverluste geleistet“, findet Wodniok. „Insgesamt war ich mit beiden Spielen sehr zufrieden.“ Puchheim ins Straucheln zu bringen, gelang trotz großer Bemühung aber nicht mehr. Auch, weil die Torwartinnen der Sportfreunde noch mehrere Chancen stark entschärften. Die Red Chicks gaben noch einmal alles, doch mit 7:3 blieben die Punkte beim Gegner.

Weiter geht es am 17. Februar mit einem Heimspieltag, bei dem die Kauferinger U15-Mädels in der heimischen Lechau gegen Rohrdorf und Amendingen antreten.