Leistungsgerechter fünfter Platz

BU Gühne: Eileen Gühne führte die U15-Mädels der Red Hocks als Kapitänin auf Platz fünf. (Foto: Gühne)

U15-Floorballerinnen bei Deutscher Meisterschaft in Puchheim

Kaufering – Die Vorrunde war enttäuschend verlaufen, im Spiel um Platz fünf ballerten sich die U15-Juniorinnen der Red Hocks dann zu einem 17:1-Sieg über Bonn/Enneptal. Bei der deutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Puchheim ist Kaufering auf Platz fünf gelandet.

Zu Beginn des Auftaktspiels mussten sich die Kauferingerinnen, die als Drittplatzierte der heimischen Liga ins DM-Teilnehmerfeld gerückt waren, ganz schön strecken, als auf den bayerischen Meister FC Stern München trafen. „Am Anfang ging unsere Taktik, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten und nur sichere Bälle zu spielen, prima auf“, beschreibt Trainer Alex Wodniok. „München kam nicht zum Zug und wir konnten das Spiel in den ersten zehn Minuten gut kontrollieren.“ Eigene Treffer erzielten seine Schützlinge aber auch nicht und nachdem München auf 0:1 stellte, kippte das Spiel. „Jetzt kam Nervosität auf und die technischen Fehler häuften sich.“ Die Landeshauptstädterinnen gestalteten die erste Hälfte fortan deutlich und nach 22 Minuten stand es bereits 5:0. Die Red Hocks starteten nochmals einen Versuch aufzuholen und trafen durch Eileen Gühne (23.) sowie Simone Weeber (24.). Letztendlich erwiesen sich die Münchnerinnen aber als die stärkere Mannschaft und gewannen 7:2.

Noch erschöpft vom ersten Spiel gelang es den Kauferingerinnen gegen den UHC Weißenfels nicht, den großen Titelanwärter entscheidend vom eigenen Tor fernzuhalten, sodass die Partie bereits zur Halbzeitpause und mit 0:7 entschieden war. „Die Nervosität und technischen Fehler des ersten Spiels legten wir leider nicht ab und so konnte Weißenfels sein sicheres Kombinationsspiel abspulen und mit schön herausgespielten Treffern verdient den Sieg einfahren“, fasst Wodniok zusammen. Weil UHC-Goalie Nele Steinert auch im zweiten Durchgang alle Abschlüsse der Red Hocks parierte, blieb Kaufering selbst der Ehrentreffer verwehrt. Mit 10:0 entschied Weißenfels das Aufeinandertreffen für sich.

 „Obwohl die Vorrunde nicht so gelungen war, ließen wir am zweiten Tag den Kopf nicht hängen“, schildert Kauferings Finja Baumhakl. Weeber (11., 17.), Gühne (9.) und Baumhakl (3., 18.) legten in der ersten Hälfte vor und auch in der zweiten schalteten die Red Hocks nicht zurück. Hannah Kuntscher (26., 27.) traf gleich zweimal und Pia Nienhold glänzte im Tor. „Wir konnten zeigen, wie man als Mannschaft zusammenspielt und schossen ein Tor nach dem anderen“, freut sich Baumhakl. Mit 17:1 schlossen die Lech-Floorballerinnen die deutsche Meisterschaft auf dem fünften Rang ab.

Die Platzierung sei leistungsgerecht, findet Wodniok. „Insgesamt lief die DM wie erwartet ab: Unser kleiner und zum Teil sehr junger Kader hat es leider nicht geschafft die gezeigte Leistung aus dem Ligabetrieb substantiell zu steigern und so müssen wir mit den Ergebnissen zufrieden sein.“  Der Zusammenhalt und die Stimmung in der Mannschaft sei aber ausgezeichnet. „Somit gehe ich davon aus, dass die Mädels noch viele erfolgreichere Floorballtage erleben werden.“

Den Titel sicherte sich überraschend Gastgeber SF Puchheim, der Weißenfels im Finale mit 7:5 bezwang