Gekämpft bis zum Schluss

Emilie Jannusch und die Damen der Red Hocks wissen, woran sie bis zum nächsten Spieltag arbeiten müssen. (Bild: Finkenzeller)

Floorball-Damen verlieren doppelt 

Ludwigshafen – Gekämpft bis zum Schluss hat Kauferings junges Floorball- Damenteam beim Saisonauftakt in Ludwigshafen. An den beiden Niederlagen änderte das aber nichts. Gegen Tübingen setzte es ein herbes 3:11, gegen die SG Ludwigshafen/Karlsruhe lief es mit 6:8 aber schon besser.

Gegen Tübingen hielt sich Kaufering während der ersten Hälfte mit einem Zwischenstand von 1:3 noch ganz passabel. Nach der Pause vergrößerte sich die Tordifferenz jedoch zunehmend. Viele individuelle Fehler mündeten sofort in Gegentoren. Lediglich Tabea Knöpfle und Kapitänin Anna Wodniok sorgten in der zweiten Hälfte für Jubel auf der Kauferinger Bank.

Nach kurzer Kabinenanalyse folgte bereits das Aufeinandertreffen mit der SG Ludwigshafen/ Karlsruhe. Das sehr junge Team aus Kaufering, welches mit neun Feldspielerinnen angereist war – darunter aber nur drei Erwachsene – wollte die Fehlerquote herunterfahren und sich an das doch hohe und ungewohnte Niveau gewöhnen.

Doch der Anfang verlief alles andere als gewünscht: Die Gastgeberinnen gingen bereits früh mit zwei Toren in Führung. Aber diesmal steckten die Red Hocks nicht auf. Immer wieder zwangen sie den erfahrenen Gegner zu Ballverlusten, um selber zu Abschlüssen zu kommen.

So ging es mit einem 2:4 in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt knüpfte man an diese verbesserte Leistung an. Sophia Dahme und Theresa Imke mit ihrem ersten Tor überhaupt trafen. Leider wurde der Gegner in der eigenen Hälfte aber auch immer wieder durch Unaufmerksamkeiten in der eigenen Abwehrarbeit zu leichten Toren eingeladen, wenngleich Torhüterin Anna Hager, die seit dieser Saison den Kasten hütet, mehrere tolle Paraden zeigte.

Zum Ende hin stellte Trainer Marco Keß auf zwei Reihen um und forderte seine Mädels auf, aggressiver zu attackieren. Emilie Jannusch und Jessica Schwarz verkürzten zum 6:8, dabei blieb es aber auch.

Vor dem nächsten Spieltag im Januar 2019 in Tübingen liegt der Fokus im Training nun darauf, schnellere Entscheidungen zu treffen. „Höheres Tempo muss auch im Training unser Ziel sein, um unsere Gegner schon beim nächsten Aufeinandertreffen noch mehr in Bedrängnis zu bringen“, so Coach Keß.