U17

Blind-Date auf ungewohntem Terrain

Geschlossen war er, der Kleinfeld-Auftritt der U17-Floorballer. Die alte Schlagkraft fehlt aber noch. (Bild: Finkenzeller)

U17-Floorballer fremdeln mit dem Kleinfeld 

Kaufering – Aufs Kleinfeld sind die U17-Junioren der Red Hocks am vergangenen Wochenende für den ersten Spieltag der Regionalliga Süd zurückgekehrt. Das Fremdeln war nicht zu übersehen, in zwei von allen Mannschaften zu hart geführten Spielen besiegten die Kauferinger Haunwöhr deutlich mit 10:1, um danach verdient der Donau-SG 3:9 zu unterliegen.

Für den U17-Nachwuchs gehören Auftritte auf dem Kleinfeld, auf dem vor allem die jüngeren Altersklassen ihre Erfahrungen sammeln, zur Ausnahme. Entsprechend holprig verlief das Auftakt- Match gegen Haunwöhr. Die Gäste verlegten sich auf eine destruktive Spielweise, die Red Hocks verhedderten sich in einem unsauber geführten Spiel, in dem beide Teams die von den Schiedsrichtern sehr weit gesteckten Freiräume eher für Scharmützel, als für spielerische Glanzpunkte nutzten. Zur Pause führten die Lech-Floorballer durch Tore von Jonas Fellner (11.) und Raphael Heinzelmann (14./17.) mit 3:0; Kauferings Schlussmann Finn Körber hielt stark.

Im zweiten Durchgang nutzten die Red Hocks die sich etwas üppiger bietenden Chancen, alle drei Reihen trugen zum 10:1-Endstand bei.

Gegen die SG Nordheim/Ingolstadt bot sich eine etwas flottere Partie, die aber selten wirklich ansehnlichen Floorball bot. Kaufering erlaubte sich zu viele Aussetzer: Vorne zu unsauber, hinten zu wenig clever patzten die Red Hocks immer dann, wenn sie drauf und dran waren, sich heranzukämpfen. Daran konnte auch ein glänzend aufgelegte Torhüter Dominik Hafenmayer wenig ändern. Am Ende wurde es deutlich, mit 9:3 siegten die unterm Strich technisch besseren und körperlich frischeren Gäste.

„Wir richten unsere Aufmerksamkeit jetzt wieder voll aufs Großfeld, da liegt auch unser Fokus“, sagt Trainer Rasso Schorer. „Das Kleinfeld ist aber schon kein uninteressanter Gradmesser, wo wir stehen.“ Die dort festgestellten Defizite gelte es konzentriert aufzuarbeiten. „In den nächsten Spielen wollen wir auf jeden Fall ausloten, was noch in Richtung süddeutscher Meistertitel geht.“