"Wir wissen, was uns erwartet"

Bei Spielen gegen Kaufering gegen Wernigerode ist grundsätzlich Härte geboten. Besonders auf die Einzelspieler der Devils will Spielertrainer Tobias Hutter (in der Bande) ein Augenmerk legen.    Foto: Finkenzeller


Heute um 18 Uhr starten die Red Hocks in ihre fünften Bundesliga-Playoffs. Zum dritten Mal in Folge warten dort im Viertelfinale die Red Devils Wernigerode, die in Spiel 1 ihre Visitenkarte im Kauferinger Sportzentrum abgeben dürfen. Wir haben uns vor dem Anpfiff mit Spielertrainer Tobias Hutter unterhalten, was die Zuschauer erwarten dürfen.

Servus Hutti. Ganz kurzer Rückblick: Wie zufrieden seid ihr Trainer mit der Hauptrunde? 

Hutter: „Generell können wir zufrieden sein, weil wir haben unser Saisonziel mit den Playoffs erreicht. Gegen Ende der Hinrunde hatten wir zwar eine kleine Schwächephase, doch nachdem wir das Training ein bisschen umgestellt haben und die Reihen verändert haben, lief es in der Rückrunde wieder besser.“

Wo konkret hat die Mannschaft heuer Fortschritte gemacht?

Hutter: "Mit Ausnahme der Phase vor Weihnachten haben wir uns gut weiterentwickelt und jeder Spieler konnte einen Schritt nach vorne machen."

Zweimal war die letzten Jahre gegen Wernigerode Endstation. Warum klappts diesmal mit dem Halbfinaleinzug?

Hutter: "Ich denke weil wir wissen was uns erwartet und wenn man zweimal am selben Gegner scheitert, ist die Motivation im dritten Anlauf umso größer."

Wo seht ihr Trainer Wernigerodes Stärken?

Hutter: "Sie haben gute Einzelspieler und sind sehr effektiv vor dem Tor."

Wie sieht dann der Schlachtplan für heute Abend aus?

Hutter: "Wir müssen es schaffen, dass die individuelle Stärke, die sie haben, nicht zur Entfaltung kommt. Außerdem müssen wir einfache Ballverluste im Spielaufbau vermeiden, um sie nicht zu Kontern einzuladen. Und wir müssen kaltschnäuziger, als die letzten beiden Jahre vor dem gegnerischen Tor sein."

Dann ist ja klar, wie heute Abend der Weg zum Heimsieg führt. Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Hutter: "Danke."