„Werden die Kauferinger Mädels beobachten“

Malin de Renteria und Nina Opitz (in Rot, v. Links) sind zur Sichtung der deutschen U19-Nationalmannschaft eingeladen worden. Foto: Gühne

Interview mit U19-Nationaltrainerin Antonia Oelke

Kaufering – Auch wenn die Deutsche Meisterschaft der U15-Mädels für die Kauferingerinnen mit dem Vorrundenaus aufgrund der schlechteren Tordifferenz eine bittere Pille bereit hielt, stellte sich schnell wieder Grund zur Freude ein: Mit einem 15:4 über die SG Berlin wurde der fünfte Platz in trockene Tücher gebracht; mehrere Red Chicks spielten sich in den Notizblock der Nationaltrainer. Zwei, Malin de Renteria und Nina Opitz, durften sich schon am darauffolgenden Wochenende beim Trainingslager der U19-Nationalmannschaft in Berlin beweisen. Wir unterhielten uns mit Antonia Oelke, Mitglied des Trainerstabs bei Floorball Deutschland.

Servus Antonia, die Erinnerungen an die Juniorinnen-WM Anfang Mai in der Schweiz sind noch frisch, da nehmt Ihr schon den nächsten Lehrgang in Angriff. In welchem Kontext stand das Trainingslager in Berlin? 

Oelke: „Wir starten nun in die Kampagne für die neue WM. Dazu wollten wir neue Spielerinnen sichten, darunter auch die jüngeren Jahrgänge.“

Worauf habt Ihr bei den Einladungen Wert gelegt? Wie sahen vorab Eure damit verbundenen Hoffnungen aus?

Oelke: „Wir wollten die Jahrgänge 2001 bis 2004 sehen, auch wenn wir wissen, dass gerade die Jüngeren wenig Erfahrung im Großfeld haben. Aber gerade deswegen ist es uns wichtig, einen Überblick zu bekommen und die jüngeren Spielerinnen schon frühzeitig durch Teilnahme an Lehrgängen zu fördern.“

Jetzt zu unseren Kauferinger Mädels: Wie haben sich Malin und Nina präsentiert? Ladet Ihr sie wieder ein?

Oelke: „Malin und Nina waren, wie eigentlich alle, sehr motiviert. Sie haben sich in die Übungen reingehangen und wir wollen sie gerne in einigen Trainingslagern dabei haben um sie spielerisch zu entwickeln.“

Das freut uns. Habt Ihr weitere Kauferinger Mädels auf dem Zettel?

Oelke: „Kaufering hat seit einigen Saisons einen konstant großen Kader im Mädchenbereich und ist bei den Endrunden dabei. Sicherlich werden wir das Kauferinger Team weiterhin beobachten.“