U13

Goldene Vollstreckerqualitäten

Darf sich als Süddeutscher Meister auf die nationale Endrunde in Mühlheim an der Ruhr vorbereiten: Die U13 der Red Hocks Kaufering. (Foto: Privat)

U13-Floorballer mit Treffsicherheit zum Süddeutschen Meistertitel.

Donauwörth – Jetzt ist es fix, der Nachwuchs der Red Hocks Kaufering tritt im Sommer bei mindestens vier deutschen Meisterschaften an. Neben den U15-Mädels (16./17. Juni in Berlin), den U17-Kleinfeld-Junioren (26./27. Mai in Mellensee) und der U15 (23./24. Juni in Kaufering) ist auch die U13 (2./3. Juni in Mülheim an der Ruhr) vertreten. Am vergangenen Wochenende krönten sich die Lech-Floorballer zum Süddeutschen Meister. Auch die Großfeld-U17 hegt Hoffnungen auf ein DM-Ticket (Quali am 2./3. Juni in Kaufering). 

Als frisch gebackener Landesmeister machte sich die U13 der Red Hocks auf nach Donauwörth, um unter den vier besten Teams Bayerns und Baden-Württembergs die Süddeutsche Meisterschaft auszuspielen. Ebenfalls qualifiziert hatten sich die beiden baden-württembergischen Teams aus Schriesheim und Calw sowie die aus der Liga bestens bekannten Gesichter des FC Stern München. 

Gleich im ersten Spiel standen die Kauferinger den Landeshauptstädtern gegenüber und damit genau dem Gegner, mit dem man sich erst wenige Wochen zuvor ein hochklassig-packendes Saison-Finish um den Titel des Landes-Champions geliefert hatte. Das bayerische Duell begann so, wie auch schon die vorangegangenen verlaufen waren: Beide Teams starteten fokussiert und kamen durch einige schöne Spielzüge zu Chancen. Das entscheidende Maß mehr Treffsicherheit hatten dabei die Red Hocks auf ihrer Seite, die Alexander Stolle bereits nach 59 Sekunden in Führung brachte. Doch auch München war sowohl tor- als auch titelhungrig und erzielte knappe zwei Minuten später den Ausgleich. 

Das Ganze spielte sich einige Minuten später in der gleichen Konstellation erneut ab, Kaufering kann erneut in Führung gehen (7.), München gleicht aber anschließend wieder aus (7.). Bei einem Spielstand von 2:2 pausierte Kauferings Kapitän Daniel Wipfler wegen Stockschlags für zwei Minuten auf der Strafbank, doch seine Kameraden hielten bravourös dagegen und leiteten damit einen zwischenzeitlichen Höhenflug ein. Wieder in voller Besetzung zogen die Red Hocks durch Treffer von Stolle (12.), Jonas Fellner (14.) und ein Münchener Eigentor (15.) auf 5:2 davon – der Pausenstand. 

Zurück auf dem Feld waren es die Kauferinger, die ein Powerplay zugesprochen bekamen und auch nutzten: Topscorer Stolle schob zum 6:2 (18.) ein. Sinnbild für das ganze Spiel, denn während sich beide Teams mit starker Spielanlage auf Augenhöhe beharkten, war es die an diesem Tag ausgeprägtere Kaltschnäuzigkeit, die die Red Hocks auf die Siegerstraße brachte. Dort blieben sich auch, trotz einer zwischenzeitlichen Münchener Drangphase. Am Ende musste sich der FC Stern mit 11:5 geschlagen geben. Das nächste Wiedersehen steht jedoch schon am Ersten Juni-Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Mülheim an der Ruhr an, für die sich beide Mannschaft  qualifizierten. 

Für die beiden baden-württembergischen Mitstreiter reichte es dieses Jahr hingegen nicht. Gegen die TSV Calw Lions behielten die Red Hocks mit 13:1, gegen den TV Schriesheim mit 23:2 die Oberhand. Weil auch München jeweils deutlich gewann, gingen beide DM-Tickets nach Bayern.

Platzierungen in der Übersicht:

1. VfL Red Hocks Kaufering
2. FC Stern München
3. TV Schriesheim
4. TSV Calw Lions